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Intro

Pierre-Paul Girieud

Paris, 1876 — 1948

Nach seiner Tätigkeit als Zeichner für eine satirische Zeitschrift, begab sich Pierre-Paul Girieud (1876, Paris – 1948, Paris) im Frühjahr 1900 nach Paris, um sich als Maler weiterzubilden. Gemeinsam mit Jules Monge bezog er dort ein Atelier. In engem Austausch mit Malerfreunden zeichnete Girieud an der Académie des Beaux-Arts, besuchte den Louvre und studierte in Ausstellungen Werke von Henri de Toulouse-Lautrec, Paul Cézanne und Vincent van Gogh. Seine Auseinandersetzung mit der künstlerischen Avantgarde manifestierte sich in Girieuds Flächenmalerei mit Komplementärfarben, die sich stilistisch an Gauguin orientierte. Die 1906 geschlossene Freundschaft zu Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky beeinflusste die stilistische Entwicklung des Expressionismus der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.). Mit der Intention die Antike und die frühe italienische Malerei zu studieren, ging Girieud in die Toscana. Diese Reise ermutigte ihn künftig biblische sowie mythologische Themen in seine Malerei einfliessen zu lassen.

Kunstwerke