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Intro

Franz Gertsch

Mörigen, 1930

Franz Gertsch (*1930, Mörigen) besuchte von 1947 bis 1952 die Malschule Max Rudolf von Mühlenen und nahm Unterricht bei Hans Schwarzenbach in Bern.
Mit 39 Jahren entschied sich Gertsch 1969 für einen extremen Wandel in seinem künstlerischen Schaffen und verwarf seine bis dahin entstandene Werke. Er begann grossformatige, fotorealistische, bzw. hyperrealistische, Gemälde zu schaffen, die auf Fotografien von Familie und Freunden der Schweizer Kunstszene basierten. Mit diesen Gemälden gelang Gertsch der internationale Durchbruch. 1971 wurde ihm das Eidgenössische Kunststipendium zugesprochen. Bereits im folgenden Jahr nahm er an der von Harald Szeemann kuratierten documenta 5 in Kassel teil, die als die weltweit einflussreichste Ausstellung Moderner Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg gilt.
Zwischen 1986 und 1994 beschäftigte Gertsch sich ausschliesslich mit Holzschnitten und schuf übergrosse Formate wie etwa das Triptychon Schwarzwasser, das fast drei Metern misst.

Kunstwerke