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Intro

Raoul Dufy

Normandie, 1877 — 1953

Nachdem Raoul Dufy (1877, Le Havre – 1953, Forcalquier) an der Kunstschule in Le Havre an Abendkursen teilnahm, erhielt er von der Stadt ein Stipendium, welches ihm ermöglichte an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris zu studieren. Dort begegnete Dufy 1905 in einer Ausstellung im Salon des Indépendants Henri Matisse und dessen Werk. Dieses Zusammentreffen bewog ihn dazu, seine naturalistischen und impressionistischen Anfänge hinter sich zu lassen und sich dem Fauvismus und dem Zusammenspiel von Form und Farbe zuzuwenden. Seine Werke erlangten in der Folge eine zunehmende Farbenpracht. Durch die Auseinandersetzung mit den Arbeiten von Cézanne und dem Kubismus gelangte Dufy letztlich zu seinem eigenen Stil, welcher sich durch eine lockere Linienführung und aufgehellte Farbigkeit auszeichnete.
Neben der Malerei führte Raoul Dufy ein eigenes Atelier, in welchem er Tapisserien und für die Modefirma Poiret Stoffmuster entwarf. So eröffnete sich ihm 1937 die Möglichkeit, die dekorative Ausstattung des Pavillon de la Lumière auf der Pariser Weltausstellung zu übernehmen und gestaltete dafür das mit 600m² damalige grösste Bild der Welt.

Kunstwerke